Demo Aufnahme in Eigenregie - Mischen (Dezibel)

Ständig hört man den Begriff Dezibel in Verbindung mit Lautstärken, Vorverstärkern, Schalldruck usw. Was sollte man für eine Demo Produktion alles darüber wissen?

Zuerst sollte gesagt sein, dass die Einheit nicht Dezibel (dB), sondern Bel (B) heisst. Das Bel ist eine Hilfsmaßeinheit, die Pegel und Maße kennzeichnet. Der Vorsatz dezi bezeichnet lediglich den Faktor 0,1. 1 dB ist demnach gleich 1/10 B.

Demo Aufnahme in Eigenregie - Mischen (Effekte)

Wer mal bei Google nach VST-Plugins gesucht hat wird überhäuft von Effekten und digitalen Bearbeitungstools, die einen schnell überfordern können. Hier muss eine gesunde Auswahl getroffen werden auf die ihr euch dann für die gesamte CD Produktion beschränkt. Wenn die Platte einen einheitlichen Klang haben soll, macht es keinen Sinn in jedem Song einen anderen Verzerrer oder anderen Reverb einzusetzen. Aber VST-Plugins beschränken sich nicht nur auf Effekte die den Klang einer Spur verändern, sondern umfassen auch das Gebiet der Analyse und Kompression.

Demo Aufnahme in Eigenregie - Mischen (Abhöre)

Sind alle Spuren aufgenommen beginnt der wirklich nervenaufreibende Teil der Arbeit: Das Mischen. Mischen bedeutet im Grunde, dass man jeder Spur den gewünschten Klang verpasst und alle Spuren in vernünftiger Lautstärke zueinander einstellt. Klingt einfach, ist es aber leider nicht.

Die Abhöre

Auch hier muss natürlich wieder mit Equipment gearbeitet werden, das von billiger Schrottware bis hin zu sündhaft teuren High-End-Produkten reicht (so langsam könnt ihr euch wahrscheinlich denken, warum Tonstudio-Zeit so kostspielig ist).

Demo Aufnahme in Eigenregie - Aufnahme 3 (Gesang)

Die Aufnahme des Gesangs ist ein viel größeres Feld, als man vielleicht denken mag. Die Stimme ist nicht vergleichbar mit einem Instrument wie einer Gitarre oder einem Klavier, da der von der Stimme erzeugte Ton viel größeren Schwankungen unterliegt und nicht so leicht vorherzubestimmen ist.

Das eigentlich Singorgan entsteht erst in dem Moment, wenn die einzelnen beteiligten Bereiche Atem, Stimme und Resonanz zusammengeschaltet werden.“ (Sylvia Kottke, 2007)

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