Photoshop Vanishing Point

Einfach mal ein kleines Tutorial:

Wir öffnen ein Foto auf dem eine 3D-Struktur zu sehen ist. Zum Beispiel die Innenaufnahme eines Raumes:

Vanishing Point 1

Unter Filter->Vanishing Point öffnet ihr das Fluchtpunkt-Werkzeug.

Dort könnt ihr mit der Taste C oder einem Klick auf das kleine Netz, das mit einem Plus-Zeichen versehen ist anfangen Gitter zu zeichnen.

Vanishing Point 2

Mit diesen Gittern "erklärt" ihr Photoshop wie die 3D-Struktur dieses Fotos beschaffen ist.

Vanishing Point 3

Sobald ihr das erste Gitter erstellt habt ist die Grundlage gelegt. Für weitere Gitter verwendet ihr, wie oben in der Info-Zeile erklärt, nur noch die Strg oder die Alt Taste. Mit Strg könnt ihr aus dem bestehenden Gitter ein weiteres herausziehen, mit der Alt Taste könnt ihr den Winkel festlegen in dem das neue Gitter zum alten stehen soll.

Vanishing Point 4

Habt ihr jetzt eine gewisse Struktur erschaffen, könnt ihr einige Dinge damit machen. Entweder ihr exportiert das ganze Muster als 3D-Objekt zurück ins Photoshop-Hauptfenster und könnt damit dann weiterarbeiten (bietet sich hier nicht an, da ich nur einen Teil des gesamten Objektes markiert habe), oder ihr exportiert die Maße oder Gitter und arbeitet damit weiter.

Vanishing Point 5

Oder aber ihr kopiert per Strg+V ein weiteres Bild in das Vanishing Point Fenster und ordnet dieses an den Gittern an. Photoshop übernimmt automatisch die Transformation der Grafik, sodass diese sich perfekt an die 3D Struktur anpasst.


Vanishing Point 6

Natürlich ist die Magie hier noch längst nicht vorbei. So lassen sich z.B. kompatible Dateien für After Effects erschaffen. Damit könnt ihr aus Fotos im Handumdrehen dreidimensionale Objekte erschaffen und diese z.B. in Kamerafahrten in After Effects einbauen. Oder ihr erstellt ansprechende dreidimensionale Produktgrafiken. Sicherlich gibt es noch zahllose weitere Anwendungsgebiete für dieses verbesserte Werkzeug. Probiert es aus.