Selbstgebaute Steadycams

Erster eigener Selbstbau einer Steadycam aus Mikrofonstativen

Wie schon vor einiger Zeit berichtet, gibt es eine Menge Bauanleitungen für Steadycams um den Kauf eines sündhaft teuren professionellen Gerätes zu vermeiden. Die Firma Steadicam hat ein Produkt im Angebot, das wohl eher für den ambitionierten bis semi-professionellen Hobbyfilmer als das Produktions-Team gedacht ist: Die Steadicam Merlin; ein absolut genial-austariertes Produkt, das aber leider so teuer ist wie eine Consumer-Kamera selbst. Das Prinzip hinter einer Steadycam ist aber relativ simpel.

Hält man die Kamera in der Hand liegt der Schwerpunkt genau auf der Kamera. Jeder Wackler in der Hand wird sich sofort auf das Videobild übertragen. Baut man aber eine Konstruktion, bei der man Gewichte unterhalb der Kamera platziert, verschiebt sich auch der Schwerpunkt der Kamera nach unten. Im Grunde kann man eine Kamera auch auf ein Stativ packen und dann das Stativ greifen und damit herumlaufen. Das Bild wird bereits dann schon sehr viel wackelfreier sein. Eine Steadycam wie die Merlin allerdings bietet durch einen Griff mit Kugelgelenk und verstellbaren Bogen noch wesentlich mehr Möglichkeiten beim Filmen.

Ursprünglich wollte ich eigentlich einen speziellen Bauplan für eine Eigenbau-Steadycam nachbauen, bis mir plötzlich die Idee kam, daß es mit ein paar alten Mikrofonstativen viel einfacher geht. Hier ein Bild des vorläufigen Endresultats. Eine genaue Bauanleitung mit Fotos und Videobeispielen gibt es dann, wenn alles fertig und optimiert ist.